Das Ehepaar Maximilian und Agathe Weishaupt begann Mitte der 1980er-Jahre im engen persönlichen Austausch mit Künstler*innen und Galerist*innen mit dem Aufbau einer Sammlung. Diese umfasst heute zahlreiche hochrangige Werke der internationalen Gegenwartskunst und wurde bislang nur selten öffentlich präsentiert. Prägend war dabei die Begeisterung für künstlerische Ausdrucksformen, die von einer Tendenz zur Reduktion gekennzeichnet sind.
Die Präsentation im Kunstmuseum Ahlen wurde in enger Zusammenarbeit mit Agathe Weishaupt erarbeitet, die die Sammlung nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2018 weiter betreut. Thematische Räume – etwa zu Erscheinungsformen des Lichts, zur Kunst der 1950er- und 1960er-Jahre oder zum Prinzip der Faltung – wechselten sich mit Künstlerräumen von Camill Leberer und David Nash ab. Neuentdeckungen wie die meditativ-strengen Arbeiten koreanischer Künstler trafen auf Stars der internationalen Kunstszene wie Sean Scully oder Sol LeWitt. Erstmals waren zudem mehrere künstlerische Arbeiten von Maximilian Weishaupt zu sehen.
Mit Werken von Josef Albers | John Carter | Walter Dexel | Inge Dick | John und Joseph Dumbacher | Ulrich Erben | Roland Fischer | Adolf Fleischmann | Christoph Freimann | Rupprecht Geiger | Ernst Geitlinger | Ha Chong-hyun | Peter Halley | Jus Juchtmans | Edwina Leapman | Camill Leberer | Catherine Lee | Sol LeWitt | Heinz Mack | Julia Mangold | Christian Megert | Vera Molnár | François Morellet | Ben Muthofer | David Nash | Robert Sagerman | Park Seo-bo | Sean Scully | Heiner Thiel | Jeremy Thomas | Bill Thompson | Peter Weber | Yun Hyong-keun | u. v. m.
